Kirchbarkau
Pastorenehepaar Friederike und Ulrich Schwetasch verläßt Kirchbarkau
Von Reinhart Kauffeld
„Wer uns haben will, bekommt uns nur im Doppelpack“, sagt Friederike Schwetasch lachend, wenn es um die Zusammenarbeit mit ihrem Mann Ulrich geht. Beide sind 28 Jahre verheiratet und fast ebenso lange arbeiten sie als Pastorenteam zusammen. Die letzten 16 Jahre haben sie die Gemeinde in Kirchbarkau betreut, jetzt wechseln beide nach Krummesse südlich von Lübeck. Am Sonntag, 29. August um 17:00 Uhr wird das Pastorenpaar in einem Gottesdienst in der St.-Katharinen-Kirche in Kirchbarkau von Propst Stefan Block verabschiedet. Anschließend lädt die Gemeinde zu einem Fest ein.
Bild: 16 Jahre lebten Friederike und Ulrich Schwetasch in Kirchbarkau mit der Gemeinde. Die Tür zum Pfarrhaus stand stets offen.
Klare Worte
Ulrich Schwetasch ist ein Mann der klaren Worte. „Nach 16 Jahre hat die Gemeinde etwas Neues verdient – und wir auch“, sagt er zu den Gründen für den Wechsel, „der Laden steht, die Gemeinde ist vielfältig und lebendig, jetzt können andere daran weiterstricken.“ Beide sind noch nicht ganz Mitte fünfzig und haben zwei erwachsene Söhne. Dies scheint der richtige Zeitpunkt für einen neuen beruflichen Abschnitt zu sein, auch wenn ihnen die Vertrautheit, die Mitarbeiter und der Blick auf den Bothkamper See fehlen werden.
Deutliche Spuren
Die Schwetaschs haben in der Gemeinde deutliche Spuren hinterlassen. Ulrich Schwetasch (54) vor allem in der Jugend- und Pfadfinderarbeit, aber auch in der Leitung der Gemeinde. Wenn er von der Pfadfinderei spricht, gerät er geradezu ins Schwärmen: „Die Pfadfinder sind ein prägender innerer Verbund, in dem Menschen eine Heimat finden können. Für Jugendliche bieten die Pfadfinder eine feste Gruppenstruktur und eine Beteiligung mit Kopf, Herz und vor allem Hand.“ Wichtig ist Ulrich immer die Verknüpfung mit der Gemeinde, weshalb er sich besonders für den Ring Evangelischer Gemeinde Pfadfinder (REGP) einsetzt. Seit November des vergangenen Jahres hat er im REGP die landeskirchliche Beauftragung übernommen, ein Amt, welches er auch in seine neue Pfarrstelle mitnimmt. Zeltlager mit bis zu tausend Teilnehmern zählen zu den Höhepunkten dieses Engagements.
Gottesdienste, Kinder, Senioren
Friederike Schwetsch (53) lagen Gottesdienste mit Kindern und die Arbeit mit Senioren am Herzen, sie war zur Stelle, wenn Kreativität und Gestaltung gefragt war und sie fand immer die richtigen Worte, wenn es darum ging, die Gemeinde in der Öffentlichkeit schriftlich darzustellen. Ebenso wie ihr Mann hat sie sich aber nicht auf die Gemeindearbeit beschränkt, sondern Aufgaben in Synoden und Regionalkonventen übernommen. Beide Schwetaschs scheuen offene Worte und klare Stellungnahmen nicht, wobei Friedrerike vom Temperament her moderater als ihr Mann ist. Seit der Gründung des Kirchenkreises Altholstein war sie Mitglied im Kirchenkreisvorstand, wo sie sich besonders für die Belange der Gemeinden eingesetzt hat.
Offenes Pfarrhaus
Einig sind sich Schwetaschs in der „Politik des offenen Pfarrhauses“. „Deshalb sind wir gern in ländlichen Gemeinden“, erläutern die beiden, obwohl sie in Frankfurt und er auf dem Kieler Ostufer aufgewachsen ist. Die Verbundenheit mit der Gemeinde ist einfach größer. Begegnungen, Kirche als Heimat, Pflege der Gemeinschaft haben in Kirchbarkau, wo rund 70 Prozent der Bevölkerung evangelisch sind, einen hohen Stellenwert. Über die Jahre hat das Pastorenehepaar seinen eigenen Stil gefunden und die pastorale Arbeit in Bezirke und Aufgaben aufgeteilt. „Nur bei den Gottesdiensten kündigen wir nicht vorher an, wer von uns predigt“, sagt Friedrike, „wir wollen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, wer die bessere Predigt hält.“ Diese Regelungen wird das Paar auch in Krummesse beibehalten. Für die Pastorenstelle in Kirchbarkau liegt eine Bewerbung vor. Anders wird es sicher werden, denn diesmal ist es kein Pastorenehepaar, sondern ein einzelner Bewerber.
Foto: Kauffeld
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Bokhorst - Vom 29. August bis zum 5. September feiert die Heilig-Geist-Kirchengemeinde Bokhorst ihren 60. Geburtstag. Es sind alle Interessierten aufgerufen ihr Bild von Kirche zu gestalten.
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Kiel - Zur Feier der Goldenen Konfirmation lädt die St. Nikolaigemeinde am Sonntag, 19. September ein. Alle, die zwischen 1958 und 1960 in der Kirche am Alten Markt oder einer anderen Kirche eingesegnet wurden, sind zu dieser Feier willkommen. Auch der derzeitige Wohnort spielt keine Rolle. „Es ist gut und schön, sich 50 Jahre später noch einmal zu vergewissern – des Anfangs, des Weges und des Ziels“, beschreibt Pastor Matthias Wünsche den Sinn dieser Feier. Das Treffen beginnt um 9:30 Uhr in der Kirche, damit die Jubilare gemeinsam zum Gottesdienst um 10:00 Uhr einziehen können. Entsprechend den gastfreundschaftlichen Gepflogenheiten dieser Kirche wird im Anschluss zu einem herzhaften oder süßen Imbiss eingeladen, so dass viel Zeit zum Austausch von Erinnerungen und fürs Gespräch bleibt. Zur Vorbereitung dieses Tages bittet die Nikolaigemeinde um Anmeldung bis zum 9. September im Kirchenbüro, Tel.: 0431 / 9 50 98, in der Zeit von 10 – 12 Uhr.
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GlücksSpirale unterstützt die Anschaffung eines Transporters
Das Sozialkaufhaus der Diakonie Altholstein in Bad Bramstedt konnte mit Förderung der GlücksSpirale einen Renault Master anschaffen. Mit dem Transporter können nun Sachspenden für das Sozialkaufhaus direkt bei den Spendern rund um Bad Bramstedt abgeholt werden.
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Ingeborg Dose aus Neuenrade lädt am 18. Juli die Dörfergemeinschaft zu einem Gottesdienst, um 10 Uhr, in den eigenen Garten ein. Pastor Erich Faehling wird den Gottesdienst leiten.
Frau Dose wohnt in Neuenrade am Petersberg.



