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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Weltweite Kirche - Partner des Kirchenkreises

Unterstützung und Austausch

Tansania - Kongo - Altholstein: Das sind Drei, die zusammengehören. Der Kirchenkreis Altholstein pflegt intensive Partnerschaften mit der Evangelisch Lutherische Kirche in der Demokratischen Republik Kongo (EELCo) und dem Kirchenkreis Ostkilimanjaro in Tansania.

Tansania

Seit 2004 besteht die Freundschaft zwischen Altholstein (damals der Kirchenkreis Kiel) und dem tansanischen Kirchenkreis Ostkilimanjaro. Die Menschen leben dort am Berg vor allem vom Anbau von Kaffee, Bananen und Mais. Doch gerade in der Ebene bedroht Dürre, die Ernte immer wieder. Viele Kinder verlieren ihre Eltern durch Malaria oder Aids.

Zusammen mit den afrikanischen Partnern wurde deshalb 2006 das Waisenprojekt „Kiel für Kinder am Kilimajaro“ ins Leben gerufen. Heute fördert dieser AIDS-Waisenfonds jedes Jahr rund 4500 Kinder in Tansania - unabhängig von der Religionszugehörigkeit.

Eine Partnerschaftsgruppe hält in Altholstein engen Kontakt zu den Geschwistern in Tansania. Man besucht sich gegenseitig und feiert gemeinsam Partnerschaftsgottesdienst, am gleichen Tag, die gleichen Bibeltexte auf beiden Kontinenten. Die Altholsteiner organisieren außerdem regelmäßig Benefizveranstaltungen.

Ausführliche Informationen und viele Bilder zur Partnerschaft:

www.kilimanjaro.altholstein.de

Kongo

Auf den ehemaligen Kirchenkreis Neumünster geht die Freundschaft zwischen Altholstein und der Evangélique-Luthérienne-Église au Congo (EELCo) zurück. Diese Verbindung empfinden beide Seiten als gelebtes Zeichen der weltweiten Geschwisterlichkeit. Man nimmt am Leben, den Alltagssorgen, Höhepunkten wie Katastrophen des Anderen teil, unterstützt sich, betet füreinander und feiert gemeinsam.

Die Kongopartnerschaft (KoPa) baut zusammen mit den Kirchengemeinden vor Ort Schulen, speist Gefangene, hilft Flüchtlinge, fördert die medizinische Versorgung und Frauenprogramme. In Schulen unterstützt Altholstein Grundschüler mit Sojatee oder Brei.

Ein Engagement der Kongopartnerschaft des Kirchenkreises ist das KASAPA-Projekt. Hier kochen jede Wochen Frauen für 500-800 Menschen im Gefängnis in Lubumbashi und feiern mit ihnen Gottesdienst. Weil im Kongo keine staatliche Gefangenenversorgung existiert, müssen sie von Verwandten ernährt werden. Die Speisung durch engagierte Christinnen hilft besonders jungen Gefangenen ohne Familie, beispielswiese ehemaligen Kindersoldaten.