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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Angedacht

So schnell geht die Welt nicht unter...

Wie schön! Sie lesen gerade diesen Text. Also ist die Welt allen Unkenrufen zum Trotz nicht untergegangen, obwohl Donald Trump nun in den USA als Präsident eingeführt worden ist.

Es gab Menschen, die geglaubt haben, dass damit endgültig der Weltuntergang besiegelt sei. Auch dieses Mal zeigt sich aber, dass wir nicht vorhersehen können, wie sich bestimmte Ereignisse auf die Menschheitsgeschichte auswirken.

Donald Trump ist zugegeben ein Mensch, der das amerikanische Volk zutiefst spaltet und Europa ratlos in die Zukunft blicken lässt. Dennoch können wir keine Prognosen treffen, was mit und durch ihn in den nächsten vier Jahren geschieht. Aber Weltuntergang?

Wenn man in die Bibel schaut, findet man diesen so übrigens nicht - zumindest nicht in den Evangelien. Sie erzählen davon, dass der Menschensohn, dessen Geburt wir vor einigen Wochen gefeiert haben, wiederkommen und mit ihm eine neue Zeitrechnung beginnen wird. Das ist eine schöne Vision, die vom Himmel auf Erden spricht.

Aber was, wenn wir als Menschen zuvor Gefahr laufen, unsere Welt zumindest an den Rand der Vernichtung zu treiben? Dann halten wir es mit Martin Luther, der vor 500 Jahren sagte: "Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Diese Aussage setzt ein Zeichen der Hoffnung und des tiefen Glaubens.

Wir können uns immer gegen den Untergang stellen. Jederzeit. Auch kurz vor zwölf. Die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde bleibt lebendig.