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Kieler Kirchen setzen auf luca-App

29.04.2021 | "Es ist praktisch, weil es so schön schnell geht", findet die Kieler Pastorin Sabine Klatt. In ihrer Jakobikirche am Knooper Weg können Besucherinnen und Besucher sich jetzt per luca-App registrieren.

Sabine Klatt (links), Almut Witt
Pastorin Sabine Klatt (links) und Pröpstin Witt haben die luca-App an der Jakobikirche schon ausprobiert.

Statt die eigenen Kontaktdaten umständlich auf einen Zettel zu schreiben, reicht es, das Smartphone an den QR-Code am Eingang zu halten.

Das klappt bereits in mehr als der Hälfte aller evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in der Landeshauptstadt, von Mettenhof bis Elmschenhagen. "Es freut mich, dass so viele mitmachen. Wir erleichtern damit den Gesundheitsämtern die Nachverfolgung, sollte in einer unserer Kirchen tatsächlich einmal ein Coronafall auftreten", ist sich die Kieler Pröpstin Almut Witt sicher.

Ganz davon abgesehen, dass die Zettelwirtschaft in den Kirchengemeinden dadurch weniger wird. "Wenn wir beim Gottesdienst in der Jakobikirche alle fünfzig Plätze ausschöpfen, haben wir hinterher auch 50 Blatt Papier mit den Kontaktdaten", sagt Pastorin Klatt. Die müssten für mehrere Wochen datenschutzkonform verwahrt werden. Ganz ohne Zettel werde man aber nicht auskommen, wer kein Smartphone hat oder die luca-App nicht nutzen möchte, könne seine Kontaktdaten weiterhin schriftlich hinterlassen.

Das gilt auch für die bis zu täglich zwanzig Besucher, die in die Offene Jakobikirche kommen. Zwischen 10 und 13 Uhr brennen dort Kerzen, die bunten Altarfenster sind angestrahlt, ein friedliche Atmosphäre lädt zum Innehalten und zum Gebet ein.

"Die luca-App ist wirklich benutzerfreundlich", hat Pröpstin Almut Witt die persönliche Erfahrung gemacht. "Wenn wir jetzt in unseren Kirchen damit starten, können wir sie hoffentlich bald auch bei Konzerten einsetzen oder für unsere Angebote in Gruppen."