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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Projekt Kirche und Schule

Kirche und Schulen vernetzen

02.03.2015 | Pastorin Marion Hild ist der neue direkte Draht zwischen Lehrerzimmer und Pastorat in der Region Kiel. Mit einer halben Stelle verstärkt sie das Projekt „Kirche und Schule“ des Kirchenkreises Altholstein.

Neue Ansprechpartnerin in Kiel: Pastorin Marion Hild

In Zeiten von Ganztagsschulen und Hausaufgabenstress will der Kirchenkreis mit diesem Projekt Schulen und ihre Kirchengemeinden in der Nachbarschaft zusammenbringen. Es geht dabei um das gemeinsame Ziel, Kindern und Jugendlichen nicht nur reines Wissen, sondern auch Werte, Erziehung und Rüstzeug für die Zukunft zu geben. Im Kirchenkreis Altholstein teilen sich die Aufgaben zwei Pastorinnen. Marion Hild übernimmt Kiel, Ursula Sieg wird sich weiterhin um den Süden des Kirchenkreises kümmern.

Mit Schule kennt sich Hild aus. Die gebürtige Hamburgerin war zuletzt nicht nur Gemeindepastorin in Hamburg-Lurup, sondern hat auch als Lehrerin unterrichtet und als Kirchenpädagogin gearbeitet. „Lehrerin sein war nicht schlecht, aber eben nur mein zweitliebster Berufswunsch“, lacht die Pastorin. Jetzt kann sie alle ihre Erfahrungen nutzen.

Weil sie es selbst erlebt hat, weiß sie, wie wenig Personal und Budget sowohl Kirchengemeinden also auch Schulen für besondere Projekte haben. Hier will sie einsteigen. Die Pastorin freut sich zum Beispiel darauf, mit Kieler Schulklassen Kirchenräume zu erforschen oder in Schulen an fächerübergreifenden Themen mitzuarbeiten. Zunächst heißt es aber „gucken, was gibt es denn schon, ich muss ja das Rad nicht neu erfinden.“

Marion Hild ist bisher ihrer Geburtsstadt Hamburg treu geblieben: Sie hat in der Hansestadt studiert und auch ihr Vikariat absolviert. Noch wohnt die alleinerziehende Mutter mit ihren drei Kindern dort, weil ihre älteste Tochter ihr Abitur in der gewohnten Schule machen soll. Für den Sommer ist dann der Umzug geplant.