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Krankenhausseelsorge

Neue Seelsorgerinnen an der Uniklinik

14.11.2017 | Heidi Kell und Britta Timmermann, so heißen die neuen Seelsorgerinnen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Die beiden ev.-luth. Pastorinnen sind sowohl für Patienten und deren Angehörige, als auch für die Mitarbeitenden da.

Britta Timmermann (links), Heidi Kell
Hinter jeder Tür neue Begegnungen für die Klinikseelsorgerinnen Britta Timmermann (links) und Heidi Kell

"Ich glaube, es tut einem Menschen gut, wenn sich jemand nicht nur nach seiner Narbe erkundigt, sondern wissen will, wie es ihm wirklich geht", sagt Britta Timmermann. Genau das hat sich die 41-Jährige Pastorin vorgenommen. Zum 1. Dezember wechselt sie von der Kieler Friedensgemeinde als Seelsorgerin ans UKSH und freut sich auf die Gespräche, gerne mit Tiefgang. Auf ihre neuen Aufgaben hat sich Timmermann intensiv vorbereitet und eine Zusatzausbildung zur Pastoralpsychologin absolviert.

Auch Heidi Kell hat diese Zusatzqualifikation erworben. Fünfzehn Jahre war sie Pastorin an der Marienkirche in Rendsburg, am 1. Oktober hat sie ihren Dienst am Uniklinikum begonnen. Noch ist vieles neu für die 57-Jährige, sie lernt die Mitarbeiterteams kennen, macht sich mit den Abläufen auf den Stationen vertraut.

Parallel besucht Kell die Patienten: "Man weiß nie, was hinter der Tür zum Krankenzimmer passiert, jedes Gespräch ist offen und mein Gegenüber setzt das Thema", erzählt die Pastorin. Manchmal braucht sie danach auch eine Pause. "Wenn ich von der Intensivstation komme, habe ich schon die Ruhe im Raum der Stille gesucht, um für die Menschen zu beten."

In diesen Andachtsraum auf dem Klinikcampus laden die Pastorinnen auch regelmäßig zu Gottesdiensten ein. Das Seelsorgeteam komplettiert der katholische Pfarrer Gereon Lemke. Auf evangelischer Seite lösen Heidi Kell und Britta Timmermann ihre beiden Vorgängerinnen ab: Pastorin Renate Ebeling wird Ende des Monats in den Ruhestand verabschiedet, Pastorin Rosemarie Wulff ist aus dem Dienst am UKSH ausgeschieden.