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Kirchenkreis Altholstein

Propst radelt mit Bischof durchs Auenland

31.07.2018 | Propst Kurt Riecke schwingt sich auf den Sattel. Am Montag, 13. August, begleitet er Nordkirchen-Bischof Gothart Magaard auf dessen Radtour über den Mönchsweg. Einen Zwischenstopp legen die beiden pilgernden Geistlichen in Bad Bramstedt und Großenaspe ein.

Kurt Riecke
Propst Kurt Riecke hat noch ein Plätzchen in seinem Windschatten frei. Am 13. August strampelt er zusammen mit Bischof Gothart Magaard von Kellinghusen nach Großenaspe.

Wälder, Wiesen und ... Störche

"Unsere Auenlandschaft, die ist tatsächlich special", findet Propst Kurt Riecke. "Wo man hinsieht, wird man von Wasser begleitet." Nicht nur die bezaubernde Holsteiner Natur mit ihren Wäldern und Wiesen möchte der Altholsteiner Propst seinem Chef zeigen. Er hofft auch, dass die beiden dem einen oder anderen Storch begegnen. "Wenn nicht unterwegs, dann bestimmt im Storchendorf Hitzhusen", zeigt sich Riecke gewiss.

In Bad Bramstedt treffen Bischof und Propst am Vormittag auf Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Zusammen wollen sie das Projekt "Tischlein deck dich" besuchen, wo bedürftige Menschen einmal die Woche eine warme Mahlzeit erhalten. Im Anschluss treten Riecke und Magaard wieder in die Pedale, Richtung Großenaspe. Dort wollen sie an der Katharinen-Kirche Halt machen.

Einfach mitradeln

Wer möchte, kann sich Bischof und Propst auf ihrer Etappe einfach anschließen. Um 9 Uhr starten sie an diesem Tag in Kellinghusen, in Bad Bramstedt wollen sie um 10.30 Uhr angekommen und zwei Stunden später von der Maria-Magdalenen-Kirche wieder aufbrechen. Die Strecke ist Teil einer Pilgertour, die der Schleswiger Bischof Gothart Magaard entlang des Mönchsweges unternimmt. In fünf Tagen führt sie ihn von Glückstadt bis auf die Insel Fehmarn. Dabei möchte Magaard die Schätze am Weg entdecken und mit den Menschen ins Gespräch kommen.

Propst Kurt Riecke, selbst passionierter Sonntagstourenradler, findet das eine prima Idee: "So ein Pilgerweg mit dem Rad öffnet die Augen für die Schöpfung. Man spürt nicht nur seinen Körper, sondern auch, dass Gott einen begleitet. Nebenbei kommt man miteinander ins Gespräch. Das hat überhaupt nichts Aufgesetztes."