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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Kirchenkreis Altholstein

Typisch Altholstein beim Jahresempfang

17.09.2019 | Mehr als einhundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Bildung und von gemeinnützigen Organisationen haben am Montagabend in der Klosterkirche Bordesholm einen Einblick enthalten, was den Ev.-Luth. Kirchenkreis Altholstein ausmacht.

Jahresempfang 2019
Typische Gastfreundschaft à la Altholstein: In der Klosterkirche Bordesholm tauschten sich Besucher aus Politik, Gesellschaft und Kirche bei angeregten Gesprächen aus.

Zu diesem Jahresempfang unter der Überschrift "typisch Altholstein" konnte Synodenpräses Michael Rapp auch Abgeordnete von Bundes- und Landtag sowie Vertreter der Städte und Gemeinden begrüßen. Den Gästen versicherte Rapp, dass die Kirche trotz aufziehender Schwierigkeiten, wie den Verlust von Mitgliedern und den zu erwartenden Pastorenmangel, positiv in die Zukunft geht. Er verwies unter anderem auf die vielfältige Arbeit in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises.

Beispiele dafür erhielten die Gäste des Jahresempfanges in drei Videopräsentationen. Darin sprach der Bordesholmer Nils Claussen über seine Motivation als Ehrenamtlicher an der Klosterkirche- stellvertretend für viele Frauen und Männer, die sich in der evangelischen Kirche engagieren. Dazu zählt auch Caren Päch. Sie nimmt sich in ihrer Freizeit der Besucher in der Offenen Kirche St. Nikolai zu Kiel an. Was es bedeutet, wenn eine Kirche jeden Tag offen steht, welche Chancen darin liegen, das erfuhren die Gäste an diesem Abend in einer weiteren Videopräsentation. Schließlich unternahmen sie noch einen virtuellen Ausflug nach Bad Bramstedt. Dort fanden sie Antworten auf die Frage, was eine Kita typisch evangelisch macht, am Beispiel der Ev. Kindertagesstätte Holsatenallee.

Als typisch für Kirche könnte man auch den Hang zu Abkürzungen bezeichnen. Auf humorvolle Weise nutzten Pröpstin Almut Witt und Stefan Block diese Zungenbrecher, um den Gästen einige Entscheidungen des Kirchenkreises Altholstein im zurückliegenden Jahr nahezubringen. Da stand TRG für den Beschluss die "Theologisch- Religionspädagogische Grundausbildung" für Mitarbeitende in den Kindertagesstätten zu fördern. Bei MAnfG handelt es sich um das Mitarbeitsanforderungsgesetz, also letztlich darum, wie Altholstein mit Bewerbungen von Menschen umgeht, die nicht Mitglied der Kirche sind. Auch bei der Gestrupla könne man Fortschritte verzeichnen. Dahinter verbirgt sich die Gebäudestrukturplanung, bei der alle Gebäude im Kirchenkreis auf ihren Zustand, ihre Verwendung und auf ihre Klimabilanz untersucht werden.

Dass Orgel nicht typischerweise nur Bach, Buxtehude oder Reger heißen muss, bewies an diesem Abend der Bordesholmer Kantor Günter Brand. In der "Playlist Altholstein" erfüllt er mit Bravour auf der Orgel Musikwünsche von den Beatles und der Popband U2 über Pipi Langstrumpf bis zur kölschen Legende Bläck Fööss.

Wie es sich gehört, schloss sich diesem kurzweiligen, offiziellen Programm der eigentliche Empfang mit typisch leckerem Fingerfood, feinen Weinen und heiteren Gesprächen an.