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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Fachstelle Prävention von sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen

Die Beauftragte

Petra Dahmke ist Beauftragte für die Prävention von sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen in Altholstein. Sie ist Ansprechpartnerin für Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises. Auch Betroffene und Menschen, die Hinweise auf mögliche sexualisierte Gewalt und Grenzverletzungen im kirchlichen Arbeitsfeld geben möchten, können sich vertrauensvoll an Petra Dahmke wenden.

Schutzstrukturen auf- und ausbauen

Die Präventionsbeauftragte unterstützt Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises beim Auf- und Ausbau von Schutzstrukturen, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor physischen, emotionalen und sexuellen Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt geschützt sind. Sie bietet Fortbildungen für Multiplikator_innen an und berät und begleitet beim Aufbau von Präventionsmaßnahmen und der (Weiter-) Entwicklung einrichtungsspezifischer Schutzkonzepte mit Risikoanalyse, Verhaltenskodex und Handlungsleitlinien für ein geordnetes Verfahren im sogenannten Hinweisfall. Zudem stellt sie Kontakt zu regionalen (Fach-) Beratungsstellen her.

Kompetenzorte für den Schutz von Kindern und Jugendliche

Für Petra Dahmke ist es ein wichtiges Ziel, dass Kirchengemeinden in Altholstein und Einrichtungen des Kirchenkreises Kompetenzorte für den Schutz der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen werden und bleiben und dass eine achtsame und grenzachtende Haltung entwickelt und erhalten wird, damit vertrauensvolle Beziehungen nicht ausgenutzt werden können.

Anlaufstelle für Betroffene und im Verdachtsfall

Darüber hinaus können sich Menschen, die von Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt in der Kirche betroffen sind, an Petra Dahmke wenden. Sie ist auch bei Vermutungen und Verdachtsmomenten eine Anlaufstelle im Kirchenkreis. Auf der anderen Seite sichert sie die fachliche Unterstützung der Kirchengemeinden und Einrichtungen im Rahmen eines geordneten Verfahrens bei einem Hinweisfall.

Dabei folgt sie dem Grundsatz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): "Allen Anschuldigungen und Verdachtsmomenten im Kontext von Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung im kirchlichen Bereich ist unverzüglich nachzugehen. Die Verhinderung sexualisierter Übergriffe und der Schutz der Opfer hat dabei oberste Priorität." (aus Handreichung der EKD: Hinschauen-Helfen-Handeln, Hinweise für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung durch beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende im kirchlichen Dienst, Juli 2012)