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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Seelsorge im Hospiz Kieler Förde

Erfahrung und Fürsorge

"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den (letzten) Tagen mehr Leben."

Dieser Leitspruch Cicely Saunders' bewegt das Hospiz Kieler Förde. Mit professioneller Hilfe, schmerzlindernder Medizin und liebevoller Zuwendung wird den Schwerstkranken und Sterbenden ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende ermöglicht.

Zusammen mit den vielen Mitarbeiter_innen ist auch Seelsorgerin Wiebke Ahlfs seit vielen Jahren im Hospiz Kieler Förde tätig. Sie weiß, dass eine unheilbare Krankheit und das Wissen um den nahenden Tod ganz unterschiedliche Gefühle auslösen kann.

Oftmals werden die Gäste - so werden die Patient_innen hier genannt - von ihren Angehörigen sowie Freund_innen besucht und unterstützt. Darüber hinaus kann es gut tun, mit einer dritten Person zu sprechen. Dafür steht die Seelsorgerin gerne zur Verfügung. Pastorin Wiebke Ahlfs begleitet auf dem persönlichen Weg des Abschiednehmens.

Immer ansprechbar

Pastorin Wiebke Ahlfs ist in der Regel jeden Dienstagnachmittag und Freitagvormittag im Hospiz Kieler Förde. Sie kommt zu Besuch, schenkt Zeit und Raum. Diesen kann jeder Gast ganz nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen füllen. "Mir ist wichtig, dass jeder Gast selbst bestimmt, worüber er oder sie sprechen möchte und wie viel er oder sie dabei von sich preisgeben will", sagt Wiebke Ahlfs.

Es ist möglich, dass in einem Gespräch auch Worte der Bibel oder Gebete ihren Raum erhalten, vielleicht auch die Feier des Abendmahls. "Die Gäste, die Angehörigen, die Freund_innen entscheiden, wie die Begegnungen, wie der Abschied für sie stimmig wird", betont die Seelsorgerin.