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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Friedhöfe in Kiel

Friedhöfe mit reicher Geschichte

Sieben Friedhöfe in Kiel sind in Trägerschaft des Kirchenkreises Altholstein.

Friedhöfe sind Orte, an denen Menschen trauern und sich an ihre Verstorbenen erinnern. Friedhöfe sind auch Oasen der Stille, sind grüne Parkanlagen in der Stadt. Nicht zuletzt sind Friedhöfe historische Stätten mit kunstvoll gestalteten Denkmälern.

Der Kirchenkreis Altholstein ist in der Landeshauptstadt Kiel Träger von sieben Friedhöfen. Die Zentralverwaltung beantwortet alle Fragen zu ihrer Nutzung, von der Wahl des Grabes bis zu seiner Pflege.

Größter Friedhof Schleswig-Holsteins, historisch bedeutend und eine grüne Lunge: Das ist der Parkfriedhof Eichhof im Herzen Kiels.

Auch der Südfriedhof ist reich an Geschichte. Kein Wunder, ist er doch einer der älteste noch erhaltene christliche Friedhof der Stadt. Grabkapellen, Mausoleen und Grüfte spiegeln den Wohlstand Kieler Bürgerfamilien des ausgehenden 19. Jahrhunderts wieder.

Im Stadtteil Pries-Friedrichsort gibt es zwei kirchliche Friedhöfe. Auf dem Friedrichsorter Friedhof finden keine Bestattungen mehr statt. Er diente zu Preußens Zeiten als Garnisonsfriedhof der Marine.

Dauerhaft genutzt wird der Friedhof Pries in der Nachbarschaft der Kirche „Zum guten Hirten". Er ist knapp 3 Hektar groß und bietet Platz für mehr als 7.000 Grabstellen. Auch historische Denkmäler finden sich, wenn auch etwas versteckt, in der weitläufigen Parkanlage des modernen Friedhofes.

Für einen ruhigen Spaziergang ist der auch der Friedhof Neumühlen-Dietrichsdorf gut. Seine Anlage geht ins Jahr 1907 zurück. Durch die Werften am Kieler Ostufer war die Bevölkerung dort stark angewachsen.

Teilweise „unterkellert" ist der Friedhof Elmschenhagen. Tief im Erdreich befinden sich die Überreste eines Schutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg. Ansonsten besticht der im 19. Jahrhundert angelegte Friedhof durch seine Lage zwischen Maria-Magdalenen-Kirche und dem Wellsee.

Unweit der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals liegt unmittelbar an der Dankeskirche der Friedhof Holtenau. Er zeugt von der maritimen Vergangenheit und Gegenwart des Stadtteils und besteht seit 1899.