Das sind WIR

53 Kirchengemeinden

195.000 Kirchenmitglieder

mehr als 100 Pastorinnen und Pastoren

2 Pröpst*innen in Kiel und Neumünster

110 Synodale


Von Kiel bis Hamburg

Altholstein ist einer der größten Kirchenkreise Schleswig-Holsteins. Im Norden umschließt er die Kieler Förde mit Kiel als Sitz von Pröpstin Almut Witt. Dann zieht er sich unser Kirchenkreis der Eider entlang und knickt bei Bordesholm südwärts ab. Neumünster ist ein weiteres Zentrum Altholsteins, wo Propst Stefan Block sein Büro hat. Wie an einer Schnur schließen sich unsere Kirchengemeinden im Süden an, wie Bad Bramstedt oder Kaltenkirchen. Meist liegt die Autobahn 7 nicht weit, bis Altholstein dann in Henstedt-Ulzburg endet, praktisch vor den Toren Hamburgs.

Die geistliche Leitung Altholstein liegt in den Händen von Propst Stefan Block und Pröpstin Almut Witt. Sie steht auch dem 12-köpfigen Kirchenkreisrat vor. Die Synode Altholsteins hat zur ihrem Präses Michael Rapp gewählt.

Das Herz der Verwaltung schlägt in Kiel. Unweit des Hauptbahnhofes steht unsere moderne Kirchenkreisverwaltung mit ihren rund 100 Mitarbeitenden.

Klima

Die Welt muss den Klimawandel aufhalten und wir als Kirchenkreis Altholstein möchten unseren Teil dazu beitragen.

  • Wir fahren dienstliche E-Autos und bieten den Mitarbeitenden ein vergünstigtes Jobticket für den Öffentlichen Personennahverkehr. Außerdem unterstützen wir das E-Bike-Leasing.
  • Unser Zentrum kirchlicher Dienste ist als Ökofaire Einrichtung ausgezeichnet.
  • Wir setzen auf nachhaltige Beschaffung.
  • Bei unseren Gebäuden spielt Klimaschutz eine wichtige Rolle. Das gilt für die Nutzung genauso wie bei Sanierungen.
  • Wir haben einen ständigen Umweltausschuss. Er bezieht Stellung zu Fragen von Umwelt- und globaler Klimagerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung.

Weltweit

Christ oder Christin ist man nie allein. Wir sind eine weltweit umspannende Gemeinschaft im Glauben.

Besonders verbunden fühlen wir uns den Schwestern und Brüdern in den afrikanischen Ländern Tansania und der Demokratischen Republik Kongo. Seit vielen Jahren pflegen wir eine Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Ostkilimanjaro (Tansania) und mit der Ev.-Luth. Kirche im Kongo (EELCo).

Geschichte

Am 1. Mai 2009 schlossen sich die damaligen Kirchenkreise Neumünster und Kiel zusammen. Schnell war klar: Ein Doppelname kommt nicht in Frage, es sollte ein Name sein, der die gemeinsame Geschichte widerspiegelt. Die Wahl fiel schließlich auf Altholstein.

Erste Spuren dieses Altholsteins finden sich im Hochmittelalter. Damals brachte im 12. Jahrhundert der Missionar Vicelin das Christentum zu den Slaven, in ein Gebiet namens „Holstengau“. Er gründete im heutigen Neumünster mit gleichgesinnten Priestern ein Augustiner-Chorherren-Stift. Von dort aus christianisierten sie eine Region mit dem Namen Altholstein. Historische Quellen umschreiben damit ein Gebiet, das von der Kieler Förde bis zum Mündungsgebiet der Flüsse Alster, Pinnau und Krückau reicht. Dieses historische Altholstein deckt sich nahezu mit den heutigen Grenzen unseres Kirchenkreises Altholstein.

Es existierte im Mittelalter sogar eine politische Einheit „Altholstein“, wenn auch nur für kurze Zeit. Von 1273 bis 1330 unterstand sie dem Schauenburger Grafen Johann II.

Siegel

Kein amtliches Dokument unseres Kirchenkreises kommt ohne das offizielle Siegel aus. Es entstand gleichzeitig beim Zusammenschluss der Kirchenkreise Neumünster und Kiel zu Altholstein. Deshalb ist das Siegel auch eine Fusion der bis dahin genutzten Symbole.

So stammt das etwas schräg gestellte Ankerkreuz aus Kiel. Der Anker steht für das Maritime und ist ein Sinnbild für Sicherheit und festen Halt. Durch die Verbindung von Anker und Kreuz entsteht das Bild von Jesus, als fester Halt im Leben der Menschen.

Aus Neumünster ist der Bischofsstab in das Siegel des Kirchenkreises Altholstein übernommen worden. Er erinnert an den Bischof Vicelin, der von Neumünster ausgehend die Slawen missionierte. Man kann den Bischofsstab außerdem auch als Bekenntnis für eine gute, geistlich verantwortliche Leitung sehen.