Energiemanagerin
Bente Gietzelt ist die Energiemanagerin im Kirchenkreis Altholstein.

Bis zum Jahr 2035 möchte die Nordkirche treibhausgasneutral sein. Bente Gietzelt unterstützt Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises Altholstein dabei, dieses herausfordernde Klimaziel zu erreichen.
Konkret geht es darum, Potenziale zum Energiesparen zu erkennen und zu nutzen - bei Strom und bei Wärme.
Ein Schlüssel dafür ist das sogenannte Energiecontrolling. Dabei erfasst man konsequent den Energieverbrauch und ordnet ihn zu. So lassen sich zum Beispiel verborgene Stromfresser aufspüren – notfalls auch mit Hilfe eines zusätzlichen Zählers.
Das Energiecontrolling greift ebenso beim Verbrauch von Wärme. Zusätzlich schaut sich Bente Gietzelt gemeinsam mit den Kirchengemeinden den Zustand der Gebäude genauer an, etwa die Dämmung. Auch die Heizung selbst spielt dabei eine wichtige Rolle. In manchen Fällen können in Kirchen Heizkissen eine sinnvolle Alternative sein. Die Energiemanagerin weiß, worauf dabei zu achten ist, und kennt entsprechende Anbieter.
Ein wesentlicher Faktor, der häufig übersehen wird, ist die Nutzung der Räume: wie oft sie genutzt werden und wofür.
Weniger Strom und Wärme zu verbrauchen, bedeutet für Kirchengemeinden und Einrichtungen zugleich, bares Geld zu sparen.
Das gilt auch für den Bezug von Energie. Bente Gietzelt achtet auf vorteilhafte Rahmenverträge für den Einkauf von zertifiziertem Ökostrom und Gas.
Außerdem versteht Bente Gietzelt sich als erste Ansprechpartnerin für Fragen des Klimaschutzes. Sie greift auf ein Netzwerk von Fachleuten zurück, etwa wenn eine Kirchengemeinde über eine Solaranlage nachdenkt.
Auch hält sie das Netzwerk zwischen Kirchengemeinden, Kirchenkreis und Nordkirche zusammen. Dazu gehört auch, dass sie auf Veranstaltungen der Nordkirche zu Energiemanagement und Klimaschutz aufmerksam macht.
Die Arbeit der Energiemanagerin wird übrigens gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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