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Siegel des Kirchenkreises Altholstein

 

 

Kilimanjaro-Partnerschaft

Kilimanjaro
© Karin Roider

Tansania

Karibu sana! - Herzlich willkommen!

Haupt- und Ehrenamtliche der Kirchenkreise Altholstein und Kilimanjaro-Ost in Tansania arbeiten eng und mit viel Engagement zusammen, um die Lebensbedingungen von Waisen zu verbessern.

Unsere Projekte

2004 wurde die Kirchenkreispartnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Kilimanjaro Ost, Tansania und Kiel (seit 2012 Kirchenkreis Altholstein), Deutschland vereinbart. Seit 2006 ist Sister Ester Tango von der Ushirika Wa Neema Leiterin des Waisen-Projektes in Himo, Tansania. Weitere Projekte sind das Frauen-Projekt Strong-Sisters und ein Musik-Projekt mit dem TrioChor Kiel. Ein Memorandum of Understanding (neueste Fassung von 2021) regelt die Aufgaben und Pflichten der Partner.

Der Ursprung

Das Waisenprojekt

Derzeit betreuen wir in unserem Projekt "Kiel für Kinder am Kilimajaro" etwa 3200 Waisenkinder. Sie leben nicht in Waisenhäusern, sondern bei Nachbarn oder Verwandten, oft auch bei den Großeltern. So bleiben die Kinder mit ihren Freunden zusammen, in ihrer gewohnten Umgebung. Sie besuchen weiterhin die vertraute Schule und gehen zu ihrer bekannten Kirchengemeinde. Diese Maßnahmen ergreifen wir regelmäßig:

  • Regelmäßige Besuche durch unsere Fieldworker bei den Waisen zuhause, um die Kinder und die aufnehmenden Familien zu ermutigen, aber auch, um sicherzustellen, dass die Kinder gut behandelt werden (Stiefkinder werden manchmal gegenüber leiblichen Kindern benachteiligt).
  • Monatlich treffen sich alle Waisen eines Dorfes, essen gemeinsam, reden miteinander, werden ermutigt und mit Notwendigem, wie z.B. Schulmaterial beschenkt. Selbstverständlich hören die Kinder auch biblische Geschichten und beten zusammen. So können sie beim Waisentreffen ein wenig ihre Trauer vergessen. Außerdem erhalten sie eine Mahlzeit.
  • Pullover, Schuhe, Hemden/Blusen, Hosen und Röcke für die Schuluniformen werden angeschafft und verteilt. Für besonders bedürftige Familien werden Betten und Bettzeug angeschafft und verteilt.
  • Small-Income Seminare werden durchgeführt, damit Familien in die Lage versetzt werden, ein eigenes kleines Familieneinkommen zu erzielen.
  • Begabtenförderung: Wir übernehmen die Schulgebühren und für einige Waisen die Gebühren für die Berufsausbildung.

Wir

Unser Team in Altholstein

Im Mai 2012 hat der Kirchenkreis Altholstein eine Gruppe von acht Ehrenamtlichen beauftragt, sich um die Umsetzung des Projektes, basierend auf dem Memorandum of Understanding zu kümmern. Seitdem sind einige ausgeschieden und andere neu dazugekommen. Was uns verbindet, ist unser Liebe zu den Menschen im Süden und unser Wunsch, Kindern zu helfen, einen guten Start ins Leben zu finden.

Es gibt viel zu tun

Wir halten die Verbindung zu unseren Partnern, wir kümmern uns um die Öffentlichkeitsarbeit und kontrollieren die Finanzen. Regelmäßig organisieren wir Benefizveranstaltungen, um Spenden einzuwerben. Einmal im Jahr feiern wir einen Partnerschaftsgottesdienst. Wenn möglich, am gleichen Tag wie unsere Partner in Tansania und mit den gleichen Bibeltexten. Unsere Partnerschaftsgruppe trifft sich ca. 6-wöchentlich zum Austausch und zur Planung der Aktivitäten. Einmal pro Jahr stehen Besuche an - abwechselnd begrüßen wir eine Gruppe aus Tansania oder fahren selbst an den Kilimanjaro. Hoffentlich ist das bald wieder möglich. Wir sind auf der Suche nach neuen "Mitstreiterinnen und Mitstreitern"!Wir freuen uns auf Ihre Mail.

Ansprechpartner

Unsere 1. Vorsitzende ist Silvia Kempe-Waedt, 2. Vorsitzende ist Marion Ehlers. Beide erreichen Sie per Mail an kilimanjaro-partnerschaft@altholstein.de

Wir

Unser Team in Tansania

Die Leitung des Projektes liegt bei Schwester Ester Tango, einer Diakonissin der Schwesternschaft "Ushirika wa Neema" (Kisuaheli "Gemeinde der Gnade"). Ihr zur Seite stehen in der Regel eine Mitarbeiterin und für jedes Dorf ein Fieldworker. Es werden vor allem die monatlichen Waisentreffen organisiert, die Finanzen verwaltet und Seminare für Familien, die sich ein Einkommen (small income) aufbauen wollen. Außerdem treffen sich alle monatlich zum sogenannten Fieldworker-Treffen. Desweiteren versucht das Team, den Kindern einen besseren Start ins Leben zu ebnen, zum Beispiel durch den Besuch weiterführender Schulen oder einer Berufsschule, durch Unterstützung bei der Beschaffung von Kleidung oder anderen notwendigen Dingen und durch ganz viel Ermutigung.